Neujahrsbote 1995

Neujahrsbote für das Glarner Hinterland

Neunundzwanzigster Jahrgang

1995

Neun Linien - eine Senkrechte, - drei Waagrechte und fünf Schrägen - und vier Farben - rot, blau, gelb, grün - stellen unseren bekannten Glarner Berg, den Tödi, dar. Unverkennbar auf den ersten Blick, klar und unmissverständlich, reduziert auf seine wesentlichsten Merkmale, eingespannt in ein klares geometrisches System - die Horizontlinie bildet die waagrechte Mittellinie im quadratischen Bildfeld, in dessen unterer Hälfte sich die Talseiten wieder in der Mitte treffen -, strahlt er die Majestät aus, mit welcher der Berg an einem klaren Föhntag seinen Betrachter beeindruckt.
Die Darstellung des Tödis wird reduziert auf ihre wesentlichste Aussage, die Landschaft in hohem Grade abstrahiert. Dieser hohe Grad an Abstraktion, die Reduktion der Landschaft auf ihre geometrischen Grundformen, auf Waagrechte, Senkrechte und Schrägen, ist, neben der Verwendung von reinen Grundfarben, ein Merkmal von Koji Takiharas Landschaftsdarstellungen.

 

Inhalt Autoren
Wir vor 25 Jahren August Rohr
  
Planen und Verwirklichen
25 Jahre Regionalplanungsgruppe Euphemia Elmer, Rolf Hürlimann
  
Die Wohnbaugenossenschaft Sool Louis Biehler
Ideen muss man haben Gottfried Gisler
Sernftal: Am Anfang war das Militär Petsch Marti
  
Brotkorb
Wirtschafts- und Industriestandort Schwanden Rolf Hürlimann
Unternehmerisch Handeln - auch im Gewerbe Heinrich Stüssi
Ein Glück, dass es die Sportbahnen Elm gibt Rudolf Elmer
  
Wald und Weide
Die Alpen - ein notwendiges Verlustgeschäft Mathias Elmer
Die Privatalp Baumgarten - ein Beispiel Martin Baumgartner
Der Sturm "Vivian" brachte Veränderungen in den Glarner Wald Rolf Zimmermann
Die Landwirtschaft in unserer Region von 1969 - 1994 Jakob Schiesser
  
Strasse und Schiene
Mit der Geschwindigkeit eines Kamels Petsch Marti
Die Bahnhöfe sind verwaist August Rohr
Unser neues Rüti Elisabeth Staiger
  
Wasser und Luft
Wo Abfallberge sich türmen Heinrich Stüssi
Wie Fische auf Diät gesetzt wurden Jost Kundert
  
Einheimische und Fremde
Im Hinterland sesshaft geworden Katja Vuillemin
Die Fremde zur Heimat geworden Heinrich Stüssi
Luchsingen und Hätzingen: Zwei Nachbardörfer Hansruedi Brütsch
  
Hauptsächliches und Nebensächliches
Sportlich in keiner Weise stehengeblieben Ruedi Etter
Schulvereinbarungen im Glarner Hinterland Fritz Weber
Kultur in der Randregion Kaspar Marti
Altersheim Schwanden Gabriel Luchsinger

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