Neujahrsbote 2014

Neujahrsbote für Glarus Süd

Neunundvierzigster Jahrgang

2014

Das Titelbild zeigt Luchsinger-Verwandte vor ihrem grosszügigen Ferienhaus in Estland. Dieses stand an der Ostseeküste in Hungerburg, dem heutigen Narva-Jõesuu, an der Grenze zu Russland. Die aus Schwanden GL stammenden Luchsinger wohnten seit Generationen in Estland und hatten es zu einem gewissen Wohlstand gebracht. Mit dem Zweiten Weltkrieg nahm die gesicherte Existenz ein jähes Ende.

Bereits 1939 kam der Aufruf an die Deutschstämmigen im Baltikum, nach Deutschland umzusiedeln. Kaum hatten sie im heutigen Westpolen wieder Fuss gefasst, veranlasste sie der rasche Vorstoss der Roten Armee zur überstürzten Flucht nach Westen. Es folgten Jahre der Ungewissheit im besetzten Deutschland. Die Titelgeschichte des vorliegenden «Neujahrsboten» schildert die dramatische Entwicklung sehr anschaulich. Sie endet im sicheren Hafen der Schweizer Heimatgemeinde.


 

Inhalt Autoren
Ausgewandert ins Baltikum – im Zweiten Weltkrieg vertrieben Harry Luchsinger selig
Briefe aus Amerika von Franz Hefti-Disch Helmuth Hefti
Aufruf der Arbeitervereine zum Fabrikgesetz von 1864 August Rohr

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