Neujahrsbote 2019

Neujahrsbote für Glarus Süd

54. Jahrgang

2019

Coupé eines Fernverkehrswagen um 1900. Die (vorläufige) Distanz zwischen den beiden Personen
dürfte auf die Zigarre des Monsieurs zurückzuführen sein.
(Foto: zVg)

 



 

Inhalt Autoren
Neues Leben auf dem Areal der ehemaligen Tuchfabrik Hefti & Co AG Mathilde Wyss
Aus der Finsternis in eine helle Zukunft Stefan Paradowski
50 Jahre Autobetrieb Sernftal Jürg Biegger
Der Mythos einer Bahnverbindung Paris – Stachelberg  August Berlinger 

 

Vorwort

Im Wahljahr 2019 hat der Kanton Glarus schweizweit für Aufsehen gesorgt, indem Mathias Zopfi aus Engi für die Grünen in den Ständerat gewählt wurde. Wir gratulieren Mathias Zopfi auch an dieser Stelle ganz herzlich zu seiner Wahl in den Ständerat – ebenso wie Dr. Thomas Hefti aus Schwanden – und wünschen ihnen viel Erfolg und Befriedigung im Stöckli in Bern.


Nach dieser Wahl bleiben dennoch drei Bereiche unverändert:
1. Mathias Zopfi bleibt weiterhin Chronist für das Dorf Engi, wofür wir ihm seitens des Stiftungsrates ganz herzlich danken.
2. Glarus Süd bleibt weiterhin die einzige Gemeinde der Schweiz, die mit zwei Ständeräten in Bern vertreten ist.
3. Auch im 54. Jahrgang des Neujahrsboten bilden die Chroniken aus den Dörfern von Glarus Süd und dem Urnerboden den Hauptteil der Ausgabe.


Eine Änderung erfährt hingegen die Zusammensetzung des Stiftungsrates des Neujahrsboten für Glarus Süd: Die Rechnungsführung übernimmt Ruth Meli aus Linthal von Esther Jllien aus Diesbach, deren Einsatz und Wirken für den Neujahrsboten bestens verdankt sei.


Im allgemeinen Teil schildert Mathilde Wyss, wie neues Leben in die ehemalige Tuchfabrik Hefti & Co AG in Hätzingen eingekehrt ist. Wie dank der Verwandlung der Kraft des fliessenden Wassers in Elektrizität auch in unserem Kanton eine neue Technologie dazu führte, dass aus der Dunkelheit Licht wurde und unter anderem auch der Tourismus (Bad Stachelberg in Linthal), die Sernftalbahn oder die Industrie (Therma in Schwanden) davon profitierte, berichtet Stefan Paradowski.
Bad Stachelberg, Therma und Sernftalbahn sind zwar Geschichte, aber der Autobetrieb Sernftal sorgt seit nun 50 Jahren nicht nur für den öffentlichen Verkehr von Schwanden nach Elm, sondern auch nach Sool, Schwändi und sogar ins Grosstal. In seinem Beitrag zeigt Jürg Biegger auf, wie aus der Sernftalbahn ein Autobetrieb wurde und welche umfangreiche Fahrzeugflotte seit den vergangenen 50 Jahren bis heute eingesetzt wird.
August Berlinger ist der Frage nachgegangen, was es für eine Bewandtnis mit der Bahnverbindung Paris-Stachelberg auf sich hat. Geschichtliche Tatsache oder «nur eine Geschichte»? Der Neujahrsbote 2019 für Glarus Süd verschafft Ihnen, geschätzte Leserin, geschätzter Leser, darüber Klarheit.

Petsch Marti


 

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